top of page
3PPL_Fabrik.png

MANAGEMENT TRAINING

In akuten Krisensituationen sind klare Führung und professionelle Kommunikation entscheidende Erfolgsfaktoren. Nur wer rasch, transparent und entschlossen handelt, kann Unsicherheiten reduzieren und die Situation wirksam steuern. Gerüchte und Fehlinformationen lassen sich häufig bereits in der Anfangsphase eindämmen, wenn von Beginn an ein strukturiertes Vorgehen sowie eine direkte und offene Kommunikation etabliert werden.

​

Gerade in solchen Situationen sind Führungskräfte gefragt, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben, den Überblick bewahren und notwendige Maßnahmen zielgerichtet koordinieren. Sie tragen wesentlich dazu bei, Vertrauen zu schaffen und Handlungsfähigkeit sicherzustellen.

​

Eine professionelle Kommunikation gegenüber Medien, Mitarbeitenden, Kunden und weiteren Stakeholdern ist dabei von zentraler Bedeutung. Sie muss vorbereitet, etabliert und regelmäßig geübt werden. Denn in Krisensituationen steht jedes Wort auf dem Prüfstand: Ein gut gemeinter Satz kann schnell missverstanden werden und unbeabsichtigte Folgen nach sich ziehen.

​

Die folgenden Angebote vermitteln die notwendigen Grundlagen und praxisnahen Methoden, um Krisen souverän zu bewältigen, wirksam zu kommunizieren und auch unter hohem Druck fundierte Entscheidungen zu treffen.

MODULE - MANAGEMENT TRAINING

IMG_1302.JPG
Modul Management Training

1 / Management Training: Grundlagen der Bewältigung kritischer Ereignisse

Krisen stellen Führungskräfte und Organisationen vor besondere Herausforderungen.
 

In solchen Situationen sind schnelle Orientierung, entschlossenes Handeln und eine wirksame Kommunikation entscheidend, um negative Auswirkungen zu begrenzen und handlungsfähig zu bleiben.

​

In diesem Seminar werden die grundlegenden Kompetenzen zur Bewältigung kritischer Ereignisse vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in neurophysiologische Reaktionen von Menschen unter Stress und lernen, deren Auswirkungen auf Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Kommunikation zu verstehen.

​

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation und Nutzung vorhandener personeller, organisatorischer und materieller Ressourcen. Darüber hinaus werden Methoden zur strukturierten Lagebeurteilung sowie zur Planung und Durchführung von Management-Briefings vorgestellt.

​​

​SEMINARINHALTE:

  • Grundlagen des Krisen- und Ereignismanagements
  • Neurophysiologische Prozesse und Entscheidungsverhalten unter Stress
  • Lageerfassung und Prioritätensetzung in Krisensituationen
  • Ressourcenmanagement und Koordination von Unterstützungsmaßnahmen
  • Planung und Durchführung von Management-Briefing
  • Kommunikationsstrategien für Führungskräfte in Krisen
  • Umgang mit Unsicherheit, Informationsdefiziten und Zeitdruck
  • Führung und Entscheidungsfindung in dynamischen Lagen


Ziel des Seminars ist es, Führungskräfte und Entscheidungsträger auf kritische Ereignisse vorzubereiten und ihre Fähigkeit zu stärken, auch unter hoher Belastung souverän, strukturiert und wirksam zu handeln.
ACG_ATCO.jpg
Modul Management Training

2 / Management Training: Kommunikation in Krisen

In Krisensituationen entscheidet Kommunikation maßgeblich darüber, wie Menschen ein Ereignis wahrnehmen, bewerten und bewältigen. Führungskräfte stehen dabei häufig vor der Herausforderung, Orientierung zu geben, obwohl Informationen unvollständig sind und die weitere Entwicklung oft ungewiss bleibt.

Dieses Seminar vermittelt die Grundlagen wirksamer Krisenkommunikation während und nach kritischen Ereignissen. Die Teilnehmenden lernen, typische Kommunikationsfallen zu erkennen und zu vermeiden sowie auch unter hoher Belastung klar, glaubwürdig und handlungsorientiert zu kommunizieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage: „Was sage ich, wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll?“ Gerade in den ersten Stunden nach einem kritischen Ereignis erwarten Mitarbeitende, Betroffene und die Öffentlichkeit Orientierung. Dabei ist es wichtiger, ehrlich mit Unsicherheiten umzugehen und Präsenz zu zeigen, als vorschnelle Antworten oder vermeintliche Gewissheiten zu vermitteln.

Darüber hinaus wird kritisch beleuchtet, warum gut gemeinte Botschaften wie vorschneller Trost, Beschwichtigungen oder unbegründete Hoffnung kontraproduktiv wirken können und wie stattdessen Vertrauen, Zuversicht und psychologische Sicherheit geschaffen werden.

​

​

​SEMINARINHALTE:

  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Kommunikation während und nach kritischen Ereignissen
  • Neuropsychologische Auswirkungen von Krisen auf Wahrnehmung und Informationsverarbeitung
  • Typische Kommunikationsfallen und deren Vermeidung
  • Was sage ich, wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll?“
  • Umgang mit Unsicherheit, Emotionen und Gerüchten
  • Hoffnung und Trost als potenzielle Kommunikationsfallen
  • Glaubwürdigkeit, Transparenz und Vertrauen in Krisensituationen
  • Kommunikation mit Mitarbeitenden, Betroffenen, Angehörigen und Medien
  • Analyse und Diskussion realer Fallbeispiele


ZIEL DES SEMINARS
Die Teilnehmenden entwickeln die Fähigkeit, auch unter hoher Belastung professionell, empathisch und glaubwürdig zu kommunizieren. Sie lernen, Menschen in schwierigen Situationen Orientierung zu geben, Vertrauen zu erhalten und durch wirksame Kommunikation einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Krisenbewältigung zu leisten.

safetyL4.jpg

R6 BASF
„Durch die fundierte und weitreichende Ausbildung von Herrn Leonhardt, haben die Mitglieder unseres Kriseninterventionsteams der BASF Coatings die Kompetenz erlangt, um kleine als auch große Ereignisse sicher und kompetent managen zu können. Der Einsatz der Peers am Standort hat sich bereits mehrfach bewährt. Beim Responsible Care Preises 2024 des VCI NRW konnte wir mit unserem Kriseninterventionsteam den 2. Platz belegen.“
Cornelia Heiser, Teamleiterin Sozial- und Lebensberatung der BASF Stiftung

Modul Management Training

3 / Management Training: Aufbau eines Kriseninterventionsprogramms

Kritische Ereignisse können die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden von Mitarbeitenden nachhaltig beeinträchtigen. Ein professionell aufgebautes Kriseninterventionsprogramm unterstützt Betroffene frühzeitig, stärkt die Resilienz der Organisation und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer gelebten Sicherheits- und Fürsorgekultur.

Dieses Modul richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche, Sicherheitsmanager sowie Mitarbeitende, die in Unternehmen, Behörden oder Institutionen ein Kriseninterventionsprogramm aufbauen, weiterentwickeln oder verantworten möchten.

Die Teilnehmenden erwerben fundierte Kenntnisse über die Grundlagen der peer-gestützten Krisenintervention und erhalten praxisnahe Hilfestellung für die Planung, Implementierung und langfristige Sicherung eines wirkungsvollen Unterstützungsangebots. Dabei werden sowohl organisatorische als auch qualitative und ethische Anforderungen berücksichtigt.

​

​SEMINARINHALTE:

  • Grundlagen der Krisenintervention und psychologischen Erstbetreuung
  • Konzepte und Prinzipien der peer-gestützten Krisenintervention
  • Nutzen und Grenzen von Peer-Support-Programmen
  • Auswahl, Qualifizierung und Betreuung von Peer-Unterstützern
  • Aufbau organisatorischer Strukturen und Prozesse
  • Entwicklung von Standards, Leitlinien und Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Nachhaltiger Betrieb und kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms
  • Vertraulichkeit, Rollenverständnis und ethische Fragestellungen
  • Vernetzung mit internen und externen Hilfesystemen
  • Zusammenarbeit mit psychosozialen Diensten, Notfallseelsorge, Kriseninterventionsteams und weiteren regionalen Unterstützungsangeboten
  • Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch


ZIEL DES SEMINARS Die Teilnehmenden erhalten eine praxisorientierte Guideline für den Aufbau und die langfristige Etablierung eines qualitativ hochwertigen und wirksamen Kriseninterventionsprogramms. Sie lernen, wie Peer-Support-Strukturen erfolgreich implementiert, nachhaltig betrieben und sinnvoll in bestehende betriebliche sowie regionale Hilfesysteme integriert werden können. Ziel ist es, Mitarbeitenden nach kritischen Ereignissen eine professionelle, niedrigschwellige und wirksame Unterstützung anzubieten und damit die Resilienz der gesamten Organisation zu stärken.

size=708x398.jpg
Modul Management Training

4 / Management Training: Kommunikation in Krisen

Schulung für Krisenstäbe und Einsatzkräfte
 

In Krisensituationen zählt ein koordiniertes, klares und abgestimmtes Vorgehen. Auch wenn Krisenstäbe, Notfallpläne und Hilfsstrukturen in vielen Organisationen bereits etabliert sind, entstehen im Ereignisfall besondere Anforderungen an Kommunikation, Führung, Entscheidungswege und Zusammenarbeit.

Die Schulung richtet sich an Krisenstäbe, Führungskräfte, Einsatzkräfte sowie beteiligte Fachbereiche wie Feuerwehr, medizinischen Dienst, Kriseninterventionsteam, Öffentlichkeitsarbeit und Management. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Verständnis der jeweiligen Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen.

Die Teilnehmenden lernen, bestehende Krisenpläne einzuordnen, Abläufe zu beschreiben und aufeinander abzustimmen sowie klare Kommandostrukturen im Krisenmanagement anzuwenden. Ziel ist es, ein belastbares und praxistaugliches Vorgehen für den Ereignisfall zu etablieren und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

​

LERNZIELE - die Rollen, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen der beteiligten Akteure im Krisenmanagement benennen und einordnen, Schnittstellen zwischen Krisenstab, Einsatzkräften, medizinischem Dienst, Kriseninterventionsteam, Management und Öffentlichkeitsarbeit erkennen, bestehende Krisenpläne und Abläufe analysieren, beschreiben und aufeinander abstimmen, klare Kommunikations- und Entscheidungswege im Ereignisfall anwenden, Kommandostrukturen verstehen und im Zusammenspiel der beteiligten Organisationseinheiten nutzen, ein gemeinsames, praxistaugliches Vorgehen für Krisen- und Einsatzlagen entwickeln, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Ereignisfall koordinieren und nachhaltig verbessern. Krisenkommunikation gegenüber Mitarbeitenden und externen Personen und Institutionen ist geübt. Potentielle Fallstricke sind bekannt

istockphoto-1319258336-612x612.jpg
Modul Management Training

5 / Schulung für Krisenstäbe und Einsatzkräfte

In Krisensituationen zählt ein koordiniertes, klares und abgestimmtes Vorgehen. Auch wenn Krisenstäbe, Notfallpläne und Hilfsstrukturen in vielen Organisationen bereits etabliert sind, entstehen im Ereignisfall besondere Anforderungen an Kommunikation, Führung, Entscheidungswege und Zusammenarbeit.

Die Schulung richtet sich an Krisenstäbe, Führungskräfte, Einsatzkräfte sowie beteiligte Fachbereiche wie Feuerwehr, medizinischen Dienst, Kriseninterventionsteam, Öffentlichkeitsarbeit und Management. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Verständnis der jeweiligen Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen.

Die Teilnehmenden lernen, bestehende Krisenpläne einzuordnen, Abläufe zu beschreiben und aufeinander abzustimmen sowie klare Kommandostrukturen im Krisenmanagement anzuwenden. Ziel ist es, ein belastbares und praxistaugliches Vorgehen für den Ereignisfall zu etablieren und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

​

​​

Lernziele die Rollen, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen der beteiligten Akteure im Krisenmanagement benennen und einordnen, Schnittstellen zwischen Krisenstab, Einsatzkräften, medizinischem Dienst, Kriseninterventionsteam, Management und Öffentlichkeitsarbeit erkennen, bestehende Krisenpläne und Abläufe analysieren, beschreiben und aufeinander abstimmen, klare Kommunikations- und Entscheidungswege im Ereignisfall anwenden, Kommandostrukturen verstehen und im Zusammenspiel der beteiligten Organisationseinheiten nutzen, ein gemeinsames, praxistaugliches Vorgehen für Krisen- und Einsatzlagen entwickeln, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Ereignisfall koordinieren und nachhaltig verbessern. Krisenkommunikation gegenüber Mitarbeitenden und externen Personen und Institutionen ist geübt. Potentielle Fallstricke sind bekannt Dauer: 2 Kurse zu jeweils einem Tag, Optional 2 Tage am Stück

bottom of page